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1803  - Graf Friedrich Karl August neuer Besitzer von Kloster Varlar.

1803 ging mit dem Reichsdeputationshauptschluß die Herrschaft der Fürstbischöfe zu Ende. Die linksrheinischen Fürsten, die ihre Territorien an Napoleon verloren hatten, wurden durch Aufteilung der Fürstbistümer entschädigt. Das bischöfliche Amt Horstmar fiel mit Osterwick an die "Wild - und Rheingrafen" von Salm - Grumbach, die späteren Fürsten von Salm - Horstmar. Residenz wurde Schloß Varlar.

Der noch minderjährige (* 1799) Graf Friedrich Karl August, Fürst zu Salm Horstmar, wurde 1803 Besitzer des Kosters Varlar. Für ihn  verwaltete die verwitwete Gräfin Wilhelmine Friederike das "ehemalige Amt Horstmar von Preußen".

Zunächst benutzte man das ehemalige Jesuitenkloster in Coesfeld als Residenz. Wenig später bezog man nach umfangreichen Renovierungsarbeiten die Räume des säkularisierten Klosters Varlar.

1806 wurden der rheingräflichen Familie die Regierungsbefugnisse entzogen. Nur noch das Privatvermögen blieb erhalten.  Varlar war jetzt Privatresidenz des Grafen