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1674  - Nach Sturm und Hagelschlag Beginn der Hagelprozessionen.

Am 20. Mai 1674 verwüstete ein Unwetter die Felder des Kirchspiels und der umliegenden Dörfer. Sturm und Hagel vernichteten die angebauten Früchte und brachten damit auf lange Zeit Armut und Verteuerung der Lebensmittel.

Mit der durch den damaligen Pfarrer Herman Möllman initiierten Hagelprozession erhoffte man sich Schutz vor weiteren Unwettern und Notzeiten.

Angeführt von drei Meßdienern, darauf folgend die Schulkinder mit ihren Lehrern, dann die Osterwicker Vereine, führte der Prozessionsweg von "Lengers Kämpken" über den Bülten zum Hof Sengehorst. Der Weg zur Kirche zurück führte über die "Deipe Stiege".