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| 1022 bis
1032 - Erste schriftliche Erwähnung.
Die erste schriftliche Erwähnung findet sich für Osterwick erst im 11. Jahrhundert, und zwar in der Abschrift einer Urkunde, deren Abfassung in den Zeitraum der Jahre 1022-1032 gelegt wird. Es handelt sich hierbei um eine Stiftungsurkunde aus der Zeit des Bischofs Siegfried (1022-1032), in der eine edle Frau namens Reimodis und ihre Tochter Vrederuna sieben Kirchen stifteten, welche vom Bischof geweiht wurden. Inhalt dieser Urkunde ist nicht der Ort Osterwick direkt sondern die zu stiftende Kirche in Varlar. Osterwick wird erst am Ende des Dokumentes als zur Stiftung bzw. Pfarrei gehörige Ortschaft erwähnt. Ein übersetzter Auszug aus der Stiftungsurkunde: "..sie hieß Reimod und hatte eine einzige Tochter Vrederuna, die äußerst gewillt war, neue Kirchen zu bauen, um sie dem Bischoff zu weihen. Mit dessen Rat und Zustimmung baute sie sieben Klosterkirchen an den Stellen, an denen sie am dringendsten nötig waren: eine in Varlar, ( ...Unum in loco qui dictur Farlari, alterum in Oppenhulsia....) eine andere in Appelhülsen, die dritte in Bentlage usw....." Weiter heißt es am Schluß des Dokumentes unter Erwähnung des Ortes Osterwick ( Ostarwik ) bei der Aufzählung der zu den Pfarreien gehörigen Ortschaften: "Von Osterwick ganz Varlar bis zum Haus des Gelika in Kurtbeki. ( Ostarwik omnis. Farlari usque ad domum Geliconis in Kurtbeki. )" |